Für Klinikleitungen und Krankenhausbetreiber

Resilienzgutachten
für Krankenhäuser.
Versorgung sichern.

Wie widerstandsfähig ist Ihr Krankenhaus, wenn zentrale Systeme ausfallen? Wir bewerten Gebäude, Brandschutz, kritische Infrastruktur und Versorgungsabhängigkeiten – nachvollziehbar und mit einem klaren Blick auf den Klinikbetrieb.

Sachverständigenbüro Hippel · Gelsenkirchen · Deutschlandweit für Krankenhausbetreiber

Bauliche SicherheitGebäude · Brandschutz · Räumung
Technische VerfügbarkeitVersorgung · Redundanzen · Abhängigkeiten
Nachvollziehbare EntscheidungenBefunde · Prioritäten · Maßnahmen
Ihr Nutzen als Betreiber

Krankenhausresilienz bewerten.
Gezielt vorsorgen.

Ein Ausfall betrifft selten nur eine Anlage. Strom, Wasser, Lüftung und Kommunikation greifen ineinander. Ein Resilienzgutachten macht diese Abhängigkeiten sichtbar und liefert eine belastbare Grundlage für technische und organisatorische Entscheidungen.

Das Sachverständigenbüro Hippel in Gelsenkirchen unterstützt Krankenhausbetreiber in ganz Deutschland bei der Bewertung ihrer Krankenhausresilienz. Im Mittelpunkt stehen die bauliche und technische Infrastruktur, Versorgungsausfälle und Lieferkettenrisiken. Acht Jahre intensive Erfahrung im Krankenhausumfeld bilden den fachlichen Hintergrund.

01 / BESTAND

Risiken erkennen

Wir erfassen den baulichen und technischen Bestand und prüfen, welche Störungen kritische Klinikfunktionen beeinträchtigen können.

  • Unterlagen und Ortsbesichtigung
  • Schadensszenarien und Schwachstellen
  • Gemeinsame Ausfallursachen
02 / BEWERTUNG

Auswirkungen verstehen

Wir ordnen Befunde den vereinbarten Schutzzielen zu und unterscheiden belegte Funktion, offene Nachweise und Handlungsbedarf.

  • Soll und Ist nachvollziehbar vergleichen
  • Überbrückungsfähigkeit untersuchen
  • Untersuchungsgrenzen dokumentieren
03 / MASSNAHMEN

Investitionen priorisieren

Sie erhalten konkrete Empfehlungen als Grundlage für die Abstimmung zwischen Geschäftsführung, Technik und Fachverantwortlichen.

  • Maßnahmen nach Dringlichkeit
  • Verantwortung und Umsetzung
  • Kostenrahmen nach Vereinbarung
Was wir betrachten

Prüfbereiche für ein
resilientes Krankenhaus.

Der Untersuchungsumfang wird auf Standort, Versorgungsauftrag und Fragestellung abgestimmt. Neben technischen Störungen können Naturkatastrophen, Pandemien, Gefahrstofflagen sowie kriegsbedingte und hybride Bedrohungen betrachtet werden. Medizinische, hygienische und IT-spezifische Bewertungen werden mit den zuständigen Fachverantwortlichen abgestimmt.

Notstrom ist mehr als ein Aggregat.

Entscheidend ist, welche Verbraucher tatsächlich versorgt werden und ob die notwendigen Hilfssysteme verfügbar bleiben.

  • Netzersatzanlagen, USV und Umschaltkonzepte
  • Nutzbare Vorräte und dokumentierte Lastannahmen
  • Leitungswege, Kühlung und Schutz gegen Wasser
  • Prüfnachweise und gemeinsame Ausfallstellen
Beispielhafte Prüffrage: Bleibt die Kühlung der versorgten Technik bei Netzausfall ebenfalls verfügbar?
Lieferketten und Versorgung

Wenn Lieferungen ausbleiben,
zählt Ihre Vorbereitung.

Fehlende Arzneimittel, Verbrauchsmaterialien oder Ersatzteile können den Klinikbetrieb einschränken. Auch Treibstoff, medizinische Gase, Wäsche und Entsorgungsleistungen gehören zur Versorgungssicherheit.

Wir untersuchen die betrieblichen Abhängigkeiten gemeinsam mit Einkauf, Apotheke, Technik und medizinischen Fachverantwortlichen. Ziel ist ein nachvollziehbarer Maßnahmenplan für kritische Lieferunterbrechungen.

01 / ABHÄNGIGKEITEN

Kritische Lieferungen erkennen

Welche Produkte und Leistungen sind für den vereinbarten Notbetrieb unverzichtbar?

  • Arzneimittel und Medizinprodukte
  • Sauerstoff, Treibstoff und Betriebsstoffe
  • Lebensmittel, Wäsche und Entsorgung
  • Ersatzteile und Wartungsdienstleister
02 / REICHWEITEN

Reserven realistisch bewerten

Ein Lagerbestand allein beschreibt noch keine belastbare Überbrückungsfähigkeit.

  • Nutzbarer Bestand und tatsächlicher Verbrauch
  • Mehrbedarf bei erhöhter Auslastung
  • Verfallsdaten und Kühlketten
  • Nachlieferzeiten und Bestellschwellen
03 / ALTERNATIVEN

Handlungsoptionen vorbereiten

Ersatzversorgung muss fachlich geeignet, erreichbar und organisatorisch umsetzbar sein.

  • Unabhängige Bezugsquellen prüfen
  • Notfallkontakte und Liefervereinbarungen
  • Transport und Warenannahme absichern
  • Eskalationswege und Zuständigkeiten

Was im Gutachten sichtbar wird

Eine Übersicht kritischer Güter und Dienstleistungen, belegte Vorratsreichweiten, Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten und priorisierte Vorsorgemaßnahmen. Medizinische Ersatzprodukte und Behandlungsprioritäten werden durch die zuständigen medizinischen beziehungsweise pharmazeutischen Fachverantwortlichen bewertet.

Beispielhafte Prüffrage: Bleibt die Notstromversorgung gesichert, wenn der übliche Treibstofflieferant ausfällt und die Zufahrt nur eingeschränkt nutzbar ist?

Lieferkettenrisiken bewerten lassen ↗
Unser Vorgehen

So entsteht Ihr
Resilienzgutachten.

01

Auftrag klären

Zweck, Standort, kritische Funktionen und Untersuchungsgrenzen gemeinsam festlegen.

02

Bestand erfassen

Unterlagen sichten, Verantwortliche befragen und Gebäude sowie Anlagen besichtigen.

03

Resilienz bewerten

Szenarien und Nachweise prüfen. Auswirkungen und fachliche Schnittstellen einordnen.

04

Maßnahmen ableiten

Befunde und Empfehlungen im Gutachten dokumentieren und mit der Klinikleitung besprechen.

Sachverständigenbüro Hippel

Peter Hippel · Gelsenkirchen

Personenzertifizierter Sachverständiger nach DIN EN ISO/IEC 17024:2012
Bauschadensermittlung · Vorbeugender Brandschutz
Zertifizierungsstelle ADA InVivo BV
Fachplaner Brandschutz
FeuerTrutz
Bauwerk und Betrieb im Blick

Sachverständige Prüfung.
Klare Aussagen.

Acht Jahre intensive Erfahrung mit Krankenhäusern. Das Sachverständigenbüro Hippel beschäftigt sich mit der technischen und wirtschaftlichen Infrastruktur von Kliniken – vom Wertgutachten bis zur Bauschadensanalyse.

Diese Erfahrung prägt unseren Blick auf die bauliche und technische Widerstandsfähigkeit des Krankenhauses und auf die Schnittstellen zum sicheren Betrieb.

Wir trennen Feststellungen, Annahmen und Empfehlungen. Gesetzliche Anforderungen, Genehmigungsauflagen und zusätzlich vereinbarte Schutzziele werden im Gutachten nachvollziehbar zugeordnet.

Ein umfassendes Resilienzprojekt braucht die Mitwirkung von Klinikleitung, Technik, Medizin, Pflege, Hygiene und IT. Umfang und erforderliche Fachbeiträge werden zu Beginn abgestimmt.

Untersuchungsumfang abstimmen ↗
Erfahrung im Krankenhausumfeld

Den Klinikbetrieb verstehen.
Zusammenhänge bewerten.

Seit acht Jahren arbeitet das Sachverständigenbüro Hippel intensiv mit Krankenhäusern und deren technischer und wirtschaftlicher Infrastruktur. Unser Tätigkeitsspektrum reicht von der Immobilienbewertung bis zur Untersuchung von Bauschäden.

Für Krankenhausbetreiber bedeutet das: Wir betrachten ein Gebäude im Zusammenhang mit seiner Nutzung, seinen technischen Abhängigkeiten und den wirtschaftlichen Fragestellungen des Betreibers.

01 / WERTGUTACHTEN

Wirtschaftliche Perspektive

Wertgutachten für Krankenhausimmobilien richten den Blick auf das Objekt, seine Nutzung und die für den jeweiligen Bewertungsauftrag maßgeblichen Rahmenbedingungen.

02 / INFRASTRUKTUR

Technische Zusammenhänge

Die intensive Beschäftigung mit Klinikgebäuden und ihrer technischen Infrastruktur unterstützt die Einordnung von Abhängigkeiten, Schwachstellen und möglichen Auswirkungen auf den Betrieb.

03 / BAUSCHADENSANALYSE

Ursachen nachvollziehen

Bauschäden erfordern eine strukturierte Untersuchung. Wir erfassen Befunde, untersuchen Ursachen und leiten daraus Empfehlungen im vereinbarten Auftragsumfang ab.

Persönliches Engagement

Ehrenamt im THW – ein geschärfter Blick für Katastrophenrisiken.

Die ehrenamtliche Arbeit im Technischen Hilfswerk hat Peter Hippels Bewusstsein für Katastrophenrisiken und die Bedeutung vorausschauender Vorsorge geschärft. Sie sensibilisiert für die Frage, wie Einrichtungen handlungsfähig bleiben, wenn gewohnte Versorgungswege und technische Systeme ausfallen.

Diese Perspektive prägt auch seinen Blick auf die Krankenhausresilienz: Abhängigkeiten frühzeitig erkennen, mögliche Ausfallfolgen durchdenken und klare Zuständigkeiten sowie verlässliche Notfallabläufe vorbereiten. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Voraussetzungen für einen sicheren Notbetrieb tatsächlich gegeben sind.

Das Engagement wird als persönlicher Hintergrund genannt. Die Gutachterleistungen werden unabhängig durch das Sachverständigenbüro Hippel erbracht; sie sind kein Angebot des THW.

Ihr Krankenhausprojekt besprechen ↗
Fragen von Krankenhausbetreibern

Gut vorbereitet entscheiden.

Was erhalten wir mit einem Resilienzgutachten?

Eine dokumentierte Bestandsaufnahme, eine Bewertung der vereinbarten Ausfallszenarien und einen priorisierten Maßnahmenplan. Umfang, fachliche Beiträge und gegebenenfalls Kostenbetrachtungen werden im Auftrag festgelegt.

Ist jedes Krankenhaus automatisch KRITIS?

Die gesetzlichen Einstufungen müssen anhand des konkreten Betreibers und der Anlage geprüft werden. Die Einstufung nach dem BSIG und die Anwendbarkeit physischer Resilienzpflichten nach dem KRITIS-Dachgesetz sind gesondert zu betrachten. Eine pauschale Aussage allein anhand der Bezeichnung „Krankenhaus“ reicht nicht aus.

Ersetzt das Gutachten Alarmplan oder Anlagenprüfungen?

Das Gutachten unterstützt die Vorsorge und zeigt Schnittstellen und Defizite auf. Vorgeschriebene Anlagenprüfungen, die Krankenhausalarm- und -einsatzplanung sowie fachlich erforderliche Einzelbewertungen bleiben eigenständige Aufgaben.

Wie werden Lieferkettenprobleme untersucht?

Wir erfassen kritische Lieferungen und Dienstleistungen, verfügbare Bestände, Verbrauchsszenarien, Nachlieferzeiten und alternative Bezugsquellen. Dabei betrachten wir auch gemeinsame Abhängigkeiten: Zwei Lieferanten bieten beispielsweise nur begrenzt zusätzliche Sicherheit, wenn beide vom gleichen Vorlieferanten oder Transportweg abhängen. Umfang und Fachbeiträge werden projektspezifisch vereinbart.

Welche Unterlagen benötigen Sie zum Start?

Hilfreich sind Gebäudepläne, Brandschutzkonzept, technische Versorgungsschemata, Prüf- und Wartungsberichte, Alarm- und Einsatzplan sowie Angaben zum Versorgungsauftrag. Für die Lieferkettenbetrachtung sind außerdem Bestands- und Verbrauchsdaten, Liefervereinbarungen und Angaben zu kritischen Dienstleistern hilfreich. Im Erstgespräch wird eine passende Unterlagenliste abgestimmt.

Werden auch Katastrophen und kriegsbedingte Ausfälle bewertet?

Ja, soweit dies zum vereinbarten Untersuchungsumfang gehört. Wir betrachten die Folgen für die zivile Patientenversorgung, etwa kombinierte Strom- und Kommunikationsausfälle, unterbrochene Lieferketten, Personalausfall und erhöhten Patientenzustrom. Medizinische, hygienische, sicherheitsbezogene und gegebenenfalls bauliche Spezialfragen werden mit entsprechend qualifizierten Fachverantwortlichen abgestimmt. Das Gutachten ist keine pauschale Bestätigung einer Schutzwirkung gegen Kriegseinwirkungen.

Ist eine feste Autarkiedauer vorgegeben?

Die erforderlichen Überbrückungszeiten sind für die jeweilige Versorgung und den festgelegten Notbetrieb herzuleiten. Maßgeblich sind die anwendbaren Vorgaben und objektspezifischen Schutzziele. Eine pauschale Zeitangabe für sämtliche Klinikfunktionen wäre nicht ausreichend.

Gelsenkirchen · Ruhrgebiet · NRW

Resilienzgutachten für Krankenhäuser aus Gelsenkirchen.

Das Sachverständigenbüro Hippel hat seinen Sitz in Gelsenkirchen-Buer. Von hier aus begleiten wir Krankenhausbetreiber im Ruhrgebiet, in Nordrhein-Westfalen und deutschlandweit bei der Bewertung ihrer baulichen, technischen und wirtschaftlichen Infrastruktur.

Für Kliniken in Gelsenkirchen, Essen, Bochum, Herne, Recklinghausen, Bottrop, Oberhausen, Duisburg und Dortmund stimmen wir Vor-Ort-Begehungen und die Auswertung vorhandener Unterlagen direkt mit den Verantwortlichen ab.

Krankenhausresilienz im Ruhrgebiet

Notstrom, Wasserversorgung, Brandschutz, Lieferketten und Notbetrieb: Wir untersuchen die Abhängigkeiten am jeweiligen Klinikstandort und leiten nachvollziehbare Prioritäten für die Betreiber ab.

NRW und deutschlandweit

Der Bürostandort in Gelsenkirchen ist unser Ausgangspunkt. Der Untersuchungsumfang wird für jedes Krankenhaus individuell festgelegt; landesspezifische Vorgaben werden im jeweiligen Auftrag berücksichtigt.

Resilienzgutachten anfragen →
Der nächste Schritt

Resilienzgutachten
für Ihre Klinik anfragen.

Bereiten Sie die Eckdaten Ihres Vorhabens vor. So lassen sich Untersuchungsumfang und benötigte Unterlagen gezielt abstimmen.

Sachverständigenbüro Hippel
Peter Hippel
Schlesischer Ring 13a
45894 Gelsenkirchen
info@sv-hippel.de
0800 / 8022600

Die Projektübersicht wird ausschließlich auf Ihrem Gerät erstellt. Es erfolgt keine Übermittlung an das Büro.

Textdatei zur weiteren Abstimmung. Keine automatische Anfrage oder Terminbuchung.